Waffentraining im Kung Fu - "Waffen als Verlängerung des Körpers"

June 21, 2016

 

 

 

Auch wenn das Üben von Waffen nicht mehr Teil des täglichen Lebens ist, wird dem Waffentraining im Kung Fu eine große Rolle zugesprochen. 

Der Spruch „Waffen sind die Verlängerung des Körpers“ ist ja hinlänglich bekannt, aber die konsequente Umsetzung ist oft recht schwierig - dazu gehört „harte Arbeit“.

Das waffenlose Kung Fu Training widmet sich stark der Verschmelzung von Körper und Geist zu einer Einheit - nicht anders ist es beim Waffentraining. Wie auch ein Rennfahrer und sein Fahrzeug eins sind, den Boden spüren und die Geschwindigkeit anpassen passend zur Strecke, so ist es das Ziel, dass sich der Kung Fu Schüler und seine Waffe in Harmonie befinden.  

Durch das Waffentraining wird der Fokus auf die Ausführung der Technik gelenkt. Der Schüler muss sich seiner Selbst, seiner Umgebung und seiner Waffe bewusst sein, da sie sich bei falschem Gebrauch gegen ihn selbst wenden kann.  Zudem lernt er seine Waffe nicht als Kriegsgerät kennen, sondern vielmehr als Übungsmittel zur Entwicklung der eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Neben den Fortschritten der reinen Ausführung, verbessert der Schüler u.a. folgende Aspekte:

 

  • Aufmerksamkeit auf etwas fokussieren (auch über längere Zeit)

  • Kraft, Kontrolle und Energie in die Waffe lenken 

  • Schulung der Körperbeherrschung und Geschicklichkeit

  • Erhöhung der Schnelligkeit, Koordination, Timing und Kraft auch in waffenlosen Übungen

  • Verständnis für Kung Fu Prinzipien

 

An der Thammavong Schule werden vorrangig die Waffen Langstock, Kurzstock, Schwert, Messer und Bogen unterrichtet - welche würdet ihr gerne erlernen?

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